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Nimm Platz, mach es dir gemütlich und genieße einen inspirierenden Abend mit deinen Freund*innen 🥂
Inspiriert von der legendären „Bimbo Factory's Housewarming Party“ verwandelt dieser Workshop Menschen, die sich als Männer identifizieren, in Stühle, Lampen, Teppiche, Sofas, Tische, Garderobenständer und vieles mehr.
Im ersten Teil des Workshops beschäftigen wir uns mit der Kunst der Objektifizierung. Gemeinsam erkunden wir, wie die Männer+ (siehe unten) ihr ganz persönliches inneres Möbelstück vollständig verkörpern können. Außerdem gestaltet jede Person ein Pflegeetikett, das erklärt, wie Besucher*innen das Möbelstück benutzen dürfen und welche Interaktionen ausdrücklich ausgeschlossen sind. Du entscheidest selbst, ob du ein luxuriöses Designstück bist, das gehegt, poliert und bewundert wird und auf das sich vielleicht nur jemand setzt, wenn es in Plastik eingewickelt ist. Oder ob du eher Sperrmüll bist: wackelig, austauschbedürftig, schrubbenswert, unter einer dekorativen Decke versteckt oder alt und steif – sodass du manchmal klemmst und einen kleinen Tritt brauchst, um wieder zu funktionieren. Die FLINTA*-Teilnehmenden begleiten und unterstützen diesen gesamten kreativen Prozess.
Im zweiten Teil des Abends findet eine stilvolle Hausparty statt, bei der unsere neu entstandenen Möbelstücke in Gebrauch genommen werden. Hausregeln und Konsensaushandlungen werden zu Beginn erklärt.
*Frauen, Lesben, inter, nichtbinäre und agender Leute, die an diesem Abend unsere Gäste sein werden: Kommt nach Möglichkeit in einem eleganten Outfit, wie für eine Cocktailparty zum Beispiel. Es kann auch, muss aber nicht, ein kinky Dress sein.✨
Männer, inter, nichtbinäre und agender Leute, die an diesem Abend unsere Möbel sein werden: Bringt alles mit, was euch Komfort und Ausdauer verschafft: Knieschoner, bequeme saubere Kleidung, eine meditative Praxis sowie Requisiten, die eure Verwandlung ästhetisch unterstützen – zum Beispiel Tischdecke, Lampenschirm etc.
Es gibt Snacks, etwas zum Anstoßen, Safer Sex Materialien. Ansonsten bringt am besten eine eigene Wasserflasche mit und alles, was ihr an dem Abend braucht, um ins Spielen und Wohlfühlen zu kommen.
Je nach Angaben auf den Pflegeetiketten und unter Einhaltung von Safer-Sex-Praktiken kann es zu Nacktheit sowie kinky oder sexuellen Interaktionen kommen. Der Workshop kann aber ebenso rein praktisch und nicht-sexuell erlebt werden. Welche Arten von Interaktionen sicher gestaltet werden können, wird während des Workshops ebenfalls vermittelt.
Im Veranstaltungsraum sind keine Smartphones erlaubt, und es werden keine Fotos gemacht. Straßenschuhe sind nicht gestattet. Barfuß oder mit Socken ist willkommen.
Wer die Grenzen anderer missachtet oder unerwünschte Interaktionen initiiert, wird von der Veranstaltung ausgeschlossen. Dies ist ein Braver Safer Space – ein Raum, der Sicherheit fördern möchte, dabei jedoch stärker auf Eigenverantwortung setzt. Beachtet, dass die gesamte Veranstaltung nur ca. drei Stunden lang ist - man könnte bezüglich Sicherheit, Kreativität, Kunstfertigkeit, Dominanz und Submission etc. noch so viel mehr ausführliches machen! Ein längerer Workshop ist jedoch bereits geplant...
Die sexuelle Orientierung ist kein ausschlaggebendes Kriterium für die Teilnahme.
Rollenverteilung: Cis Männer, trans Männer sowie nichtbinäre oder agender Personen können die Rolle der Möbel übernehmen. Cis Frauen, trans Frauen, Lesben sowie nichtbinäre oder agender Personen sind eingeladen, die Möbel zu benutzen. Nichtbinäre Personen können frei entscheiden, welche Rolle sie einnehmen möchten.
LEITUNG
BEATA
Beate Absalon ist Kulturtheoretikerin mit einem Hintergrund in verschiedenen somatischen Disziplinen. In ihrer Arbeit erforscht sie die Ambivalenz moderner Sexualkulturen. Sie war Forschungs-stipendiatin an verschiedenen Institutionen für Kulturwissenschaften und promoviert zu Praktiken des Aushandelns von einvernehmlichem Sex. 2024 veröffentlichte sie ihr Sachbuch
>> Not Giving a Fuck. Von lustlosem Sex & sexloser Lust: Gesellschaftlichen Zwang überwinden und lebendige Intimität findent (Kremayr&Scheriau). Darin argumentiert sie, dass der Druck, großartigen Sex zu haben, getrost abgeschüttelt werden kann, während die eine neugierig-wohlwollende Haltung gegenüber Lustlosigkeit, Scham, Langeweile, „Trockenphasen”, feministischem Zölibat oder Asexualität spannende neue Formen der Intimität eröffnen kann. Derzeit absolviert sie eine Ausbildung zur Paar- und Sexualtherapeutin. Als psychosoziale Beraterin und Workshopleiterin glaubt sie an die Kraft der Erotik – welche sich oft am deutlichsten in Momenten des „Scheiterns“ offenbart. Ihre Praxis fördert Selbstbestimmung und lädt dazu ein, sich selbst mit größerer Ernsthaftigkeit als auch mit mehr Verspieltheit zu begegnen.
Instagram: @beateabsalon
REBECCA FRANCES
studierte Sprachen an der Universität Cambridge und beschäftigt sich nun damit, wie Körper sprechen. Als Coach, Yogalehrerin und Atemtherapeutin fragt sie, wie ein erfülltes und lustvolles Leben gelingen kann, in dem Krisen, Krankheiten, Unvermögen, Schmerzen und Trauer unausweichlich sind. Sie hat eine Ausbildung zu Sexological Bodywork am ISB Berlin absolviert, sowie über 600 Stunden Massage-, Atem- und Körperarbeitstraining (David Lutt, Thai Massage Circus, Kaline Kelly, Daniel Odier, Martin Beaudoin), über 400 Stunden RYT-Yogalehrerausbildung (Surinder Ji, Lizzie und Judith Lasater, Rajiv Chanchani), hat Erfahrung im Studium von Tantramassagen, bewussten Sexualpraktiken und BDSM, ist eine fortgeschrittene Schülerin taoistischer Praktiken. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit philosophischen und poetischen Ansätzen des Somatischen. Bei ihren praktischen, kreativen und experimentellen körperliche Übungen nutzt sie ihren intellektuellen Hintergrund und ihre beruflichen Interessen, um weiter zu untersuchen, was genau passiert, wenn sich Körper berühren, und warum wir das so sehr wollen oder nicht wollen.
Instagram: @feel_more_bln
ZEITEN
Mi, 16.09.2026 – 20-23:30 Uhr
SPRACHEN
Deutsch, English
GASTGEBER’IN(NEN)
>> Beate Absalon
>> Rebecca Frances
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HINWEISE ZUR VERANSTALTUNG
Die Ziele unserer Veranstaltungen sind das gemeinsame Lernen in der Gruppe und die Unterstützung gemeinsamer Prozesse sowie die persönliche Entwicklung. Paare und alle anderen Arten von Partner’innenschaften oder Konstellationen sind willkommen, aber Sie sollten sich bewusst und offen dafür sein, dass die Kurse nicht als Partner’innenschaftserfahrungen konzipiert sind und wir jeden Menschen als Individuum ansprechen. Ein Beispiel: Um alle Teilnehmer gleichermaßen einzubeziehen, arbeiten wir bei den Übungen meist mit zufälligen Partner’innenkombinationen. Es werden also sowohl gleiche, als auch unterschiedliche Geschlechterkombinationen vorkommen. Die Teilnehmer sollten grundsätzlich offen dafür sein, mit jedem Menschen und jedem Körper zu arbeiten. Ausnahmen können im Einzelfall besprochen werden.
Geschlechtsidentität, sexuelle Orientierung, Alter oder auch Zugehörigkeiten zu marginalisierten Gruppen wie BBIPoC, Migrant'innen, Flüchtende, LGBTQIA*, Invalide etc. sind keine Kriterien bei der Anmeldung und der Auswahl der Teilnehmer.
Wir erwarten, dass Du vorsichtig, kommunikativ, consent-orientiert und achtsam handelst und wir ermutigen dazu, die eigenen Grenzen und die Selbst-Verantwortung zu achten.
Hate Speech wird nicht toleriert. Bitte bringen Sie "Candy Speech" mit.
Wir behalten uns das Recht vor, Teilnehmer zu bitten, den Workshop zu verlassen, sollte ihr Verhalten verletzend oder zu problematisch sein, und wir behalten uns das Recht vor, dies ohne Erklärungen zu tun - obwohl wir wahrscheinlich versuchen werden, es zu erklären. Die Workshop-Gebühren würden dann in voller Höhe zurückerstattet werden. Weitere Ansprüche sind dann ausgeschlossen.
Wir tun unser Bestes, um unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden, unsere Ressourcen sind jedoch begrenzt. Kontaktiere uns im Zweifelsfall.
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Stornierungen sind bis zu acht Wochen vor Kursbeginn kostenfrei, bis 4 Wochen vor Kursbeginn wird eine Stornogebühr in Höhe von 20% der Kursgebühr fällig, bis 2 Wochen vor Kursbeginn eine Stornogebühr in Höhe von 50 %. Spätere Stornierungen und Rückerstattungen von Teilnehmerbeiträgen sind nicht möglich. Die Teilnehm’erinnen können jedoch Ersatzteilnehm’erinnen finden, welche die gebuchten Plätze in Anspruch nehmen. Bei Nichtteilnahme aufgrund von Krankheit gibt es darüber hinaus keine besonderen Regelungen. Wir verweisen auf Ticketversicherungsmöglichkeiten - google mal nach “Ticketversichung”, “Ergo”, “Hanse-Merkur” oder so. Generell bemühen wir uns in solchen Fällen um kulante Lösungen. Melde dich ggf. mit einer persönlichen Nachricht bei uns. Bei einer Absage von Seiten der Veranstalt’erin wird die Kursgebühr in voller Höhe Rückerstattet. Weitere Ansprüche sind ausgeschlossen.

